01-12-10 14:55 Alter: 8 yrs

Chance für Apolda II - eine Zwischenbilanz


(bp/cc) Vielleicht erinnert man sich noch an unseren Artikel aus der BP-Ausgabe vom Dezember 2009. Damals riefen wir dazu auf, Apolda zu einer Studentenwohnstadt zu entwickeln. Ziel war es, die verantwortlichen Stellen in Apolda dazu zu bewegen, Rahmenbedingungen zu schaffen, um Jenaer Studenten unsere schöne Stadt als Wohnstätte schmackhaft

zu machen. Seither wurde viel diskutiert und debattiert, und auch ein bisschen

gehandelt. So hat die Wohnungsgesellschaft Apolda (WGA) mit Beginn

dieses Semester einen beachtlichen Erfolg erzielt. Dieser glückliche Umstand ist jedoch hauptsächlich, der „Invasion“ der diesjährigen Studienanfänger zu verdanken. 30 Studenten sind schließlich in Apolda bei der WGA fündig geworden. Es fand sogar schon ein erstes von der WGA organisiertes „Studententreffen“ statt, bei dem Fragen geklärt und Verbesserungsimpulse

gegeben wurden. Insgesamt 12 Studenten sprachen in ausgelassener Runde offen über ihre Sorgen und auch über ihre Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnung. Bei der Auswertung der dort ausgehändigten Fragebögen, kristallisierte sich jedoch ein wesentliches Problem heraus, welches sich schon seit Beginn des Projektes wie ein roter Faden durch die Diskussionen zieht: die unzureichende Anbindung Apoldas an Jena durch Linienbusse. Die Busse fahren zu ungünstigen Zeiten, entweder kommen die Studenten viel zu

früh zu ihren Vorlesungen, oder viel zu spät. Desweiteren können Abendvorlesungen oft nicht wahrgenommen werden, da der letzte Bus um ca. 20:00 Uhr fährt, die Vorlesungen teilweise aber länger dauern. Ganz zu schweigen von Unternehmungen am Abend in der Stadt! Apolda kann als Wohnstätte nur attraktiv sein, wenn die Studenten die Gelegenheit haben, auch am späteren Abend Jena und Apolda pendeln zu können. Dies würde im

Übrigen genauso Azubis, Angestellten und Jugendlichen aus Apolda zugute kommen. Deshalb werden wir als Union am Ball bleiben und als Kreistagsfraktion zehntausend Euro für studentengerechtezusätzliche

Buslinien beantragen.


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