29-12-10 10:37 Alter: 8 yrs

Glühweinstand sorgt für Aufregung - JU-“Grünschnäbel” stoßen Spardebatte in Apolda an


(bp/ms) Daran, dass die Teilnahme der JU am Apoldaer Lichterfest mit einem eigenen Glühweinstand ein gutes Beispiel für die JU-typische Mischung aus Spaß und Politik ist, dürfte spätestens ab diesem Jahr kein Zweifel mehr bestehen. Denn nicht nur die dieses Mal erstmals ausgeschänkte Feuerzangenbowle mit den kleinen brennenden Zuckerhütchen fand reißenden Absatz und erhitzte dieses Mal die Gemüter, sondern auch die

Dezemberausgabe der “Black Paper”.

 

Erneut nutzte die JU nämlich ihre am Stand ausliegende Zeitschrift um ein politisch brisantes Thema in Apolda anzusprechen: Die Stadt unterhält zum

Teil Ämter, die sowieso von der Kreisverwaltung einige hundert Meter entfernt vorgehalten werden müssen. Die JUler unterstellten der Stadtverwaltung

damit Geldverschwendung und wiesen auf andere Baustellen wie die

Landesgartenschau 2017 hin, an der die Mittel dringender benötigt würden.

Bezeichnenderweise meldeten sich in mehreren Zeitungsartikeln prompt der

amtierende und ehemalige Bürgermeister zu Wort und rechtfertigten naturgemäß die vorherrschende Situation.

 

“Wir freuen uns über die Resonanz, die hoffentlich nicht nur daraus resultierte,

dass sich die Bürgermeister persönlich angegriffen fühlten. Uns ging es darum

die Situation sachlich und unvoreingenommen zu hinterfragen.” stellte der

JU-Kreisvorsitzende Martin Schreivogel fest. Er sei sich mit dem Ortsverbandsmitgliedern einig auch in Zukunft den Finger in die Wunde legen zu wollen, schließlich müssten die Apoldaer Jugendlichen von heute die Schulden später zurück zahlen.


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